Billbee Inventur ohne Stillstand: Die klassische Stichtagszählung kostet einen Tag Umsatz und einen Samstag Personal. In beeShip zählst du einzelne Lagerplätze im laufenden Betrieb, buchst die Differenz sofort und arbeitest weiter.
Wer stichtagsbezogen zählt, hält den Versand an. Bei 200 Paketen am Tag ist das ein voller Tagesumsatz.
Eine Gesamtzählung braucht das ganze Team gleichzeitig – meist außerhalb der Arbeitszeit.
Fehlbestände, die im März entstehen, fallen im Dezember auf. Bis dahin hat der Shop zwölf Monate mit falschen Zahlen verkauft.
Du wählst, was gezählt werden soll – einzelne Lagerplätze, ein Regal, eine Artikelgruppe oder die Schnelldreher.
Am Platz wird das Platz-Etikett gescannt, dann der Artikel, dann die gefundene Menge erfasst. Charge und MHD werden dabei mit aufgenommen.
Das System stellt Soll und Ist gegenüber. Abweichungen sind sofort erkennbar, samt Artikel und Platz.
Die Differenz wird gebucht, der Bestand korrigiert und der neue freie Bestand an die Kanäle gemeldet.
Der Rest des Lagers läuft die ganze Zeit normal weiter – gepickt und versendet wird ohne Unterbrechung.
| Stichtagsinventur | Permanente Inventur | |
|---|---|---|
| Betrieb | steht still | läuft weiter |
| Personal | alle gleichzeitig | ein bis zwei Leute nebenher |
| Häufigkeit | einmal im Jahr | laufend, Schnelldreher öfter |
| Fehlerentdeckung | mit bis zu zwölf Monaten Verzögerung | innerhalb von Tagen |
| Voraussetzung | keine | Lagerplätze müssen gepflegt sein |
Bei chargenpflichtigen Artikeln wird nicht nur gezählt, sondern auch festgehalten, welche Charge am Platz liegt.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird mit aufgenommen – so fällt beim Zählen gleich auf, was demnächst abläuft.
Buchungen werden protokolliert. Bei einer Differenz lässt sich rückverfolgen, wann der Bestand auseinanderlief.
Grundlage dafür sind Lagerplätze. Noch kein Billbee im Einsatz? Billbee ansehen
Ohne Vorarbeit bleibt nur die Gesamtzählung. Drei Voraussetzungen machen aus dem Jahresereignis eine Routine.
Gezählt wird ein Platz, nicht ein Artikel. Erst dadurch lässt sich eine Differenz erklären, statt sie nur zu buchen.
Artikel mit hoher Bewegung laufen schneller auseinander. Ein fester Turnus für die Schnelldreher findet die meisten Fehler mit dem geringsten Aufwand.
Ein bis zwei Leute zählen nebenher, statt dass das ganze Team am Wochenende antritt. Jeder Zählauftrag trägt den Namen dessen, der ihn bearbeitet hat.
Beim Zählen werden Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum mit aufgenommen. So fällt im selben Durchgang auf, was demnächst abläuft. Jede Buchung bleibt im Protokoll nachvollziehbar — taucht später eine Differenz auf, lässt sich zurückverfolgen, wann der Bestand auseinanderlief. Eine Billbee Inventur lässt sich so auf beliebig kleine Einheiten herunterbrechen: ein Regal am Montag, die Schnelldreher am Freitag, der Rest über das Quartal verteilt. Der Versand merkt davon nichts, weil immer nur der eine gezählte Lagerplatz für wenige Minuten gesperrt ist.
Ob deine Steuerberatung die permanente Zählung anerkennt, klärst du mit ihr; zur Bestandsführung auf der Auftragsseite hilft das Billbee Hilfecenter. Die technische Grundlage sind Lagerplätze.
Nein. Gezählt wird platzweise im laufenden Betrieb. Nur der gerade gezählte Bereich ist kurz blockiert, der Rest des Lagers arbeitet normal weiter.
Ja. Ohne Lagerplatz gibt es keine Zähleinheit – dann bleibt nur die Gesamtzählung. Lagerplätze sind die Voraussetzung für die permanente Inventur.
Ja. Bei entsprechend gekennzeichneten Artikeln werden Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum beim Zählen erfasst.
Das lässt sich über die Benutzerrechte steuern. Üblich ist: zählen dürfen alle, buchen darf die Lagerleitung.
Ja. Nach der Buchung wird der neue freie Bestand an Billbee und damit an die angeschlossenen Kanäle gemeldet.
Nach Umschlag. Schnelldreher lohnen monatlich oder quartalsweise, langsam drehende Artikel einmal im Jahr. Der Aufwand verteilt sich damit gleichmäßig.
Wir zeigen dir in der Demo einen Zählauftrag von der Anlage bis zur gebuchten Differenz.