WooCommerce Fulfillment gibt es seit Version 10.2 als eigene Funktion im Shop. Sie ist nützlich und löst ein reales Problem – aber sie ist etwas anderes, als der Name vermuten lässt: eine Sendungsakte, kein Lagervorgang.
Mehrere Sendungen zu einer Bestellung, Teilsendungen, Sendungsnummern und automatische Kundeninformation. Das war vorher nur über Plugins möglich.
Die Funktion ist als Beta eingeführt und muss aktiv eingeschaltet werden. Viele Shops haben sie schlicht nicht an.
Eine Sendung anzulegen reduziert den Bestand nicht. Die Bestandsführung hängt weiterhin am Bestellstatus. Sendung und Bestand sind zwei getrennte Welten.
Ohne Lagerplatz läuft der Picker nach Gedächtnis. Das ist der größte Einzelposten im Zeitaufwand – und der am leichtesten zu beseitigende.
Der Scan am Regal ist die Buchung. Ohne ihn stimmt der Bestand erst, wenn jemand den Status ändert.
Jede Position wird gegen die Bestellung gescannt. Die falsche Variante lässt sich nicht abschließen.
Verpackung wird erfasst, Gewicht steht fest – die Grundlage für Porto und Nachweispflicht.
Jetzt entsteht das Label. Und erst jetzt ist die Sendung eine Tatsache, keine Absicht.
Wer nach WooCommerce Fulfillment sucht, meint meist eines von zwei Dingen. Die Antworten sind verschieden.
Ein 3PL übernimmt Lager und Versand. Sinnvoll, wenn Logistik nicht dein Geschäft ist – und teuer, sobald die Stückzahl steigt.
Eigenes Lager, eigene Leute, aber mit Software, die den Ablauf führt. Dann bleibt die Marge im Haus.
beeShip ist kein Fulfillment-Dienstleister. Wir liefern die Software, mit der du es selbst betreibst – oder mit der ein Dienstleister es für mehrere Auftraggeber betreibt.
| Vorgang | WooCommerce 10.2+ | beeShip |
|---|---|---|
| Sendung je Bestellung anlegen | ja | ja |
| Teilsendung | ja | ja, positionsgenau aus dem Packvorgang |
| Sendungsnummer | ja, eingetragen | ja, vom Dienstleister zurück |
| Bestand reduzieren | nein, hängt am Bestellstatus | ja, beim Scan der Entnahme |
| Pickweg, Lagerplatz | nein | ja |
| Prüfung beim Packen | nein | ja |
| Etikett erzeugen | über Plugins | ja, elf Dienstleister direkt |
Ob WooCommerce Fulfillment im eigenen Lager oder beim Dienstleister stattfindet, ist keine Glaubensfrage, sondern eine Rechnung aus drei Größen.
Ein Dienstleister rechnet je Auftrag und je Position. Das ist unschlagbar günstig, solange die Mengen klein sind, und wird mit jedem Wachstumsschritt teurer. Eigenes Lager ist umgekehrt: hohe Grundlast, niedrige Grenzkosten.
Sets, Konfektionierung, Chargen, Kühlung, Beilagen: Je mehr Sonderbehandlung nötig ist, desto teurer wird sie extern eingekauft – und desto eher lohnt sich der eigene Packtisch.
Retourenprüfung, Qualitätskontrolle und kurzfristige Änderungen am Auftrag gehen im eigenen Lager schneller. Wer das regelmäßig braucht, zahlt extern doppelt: einmal im Preis, einmal in der Durchlaufzeit.
beeShip ist kein Dienstleister, sondern die Software für beide Wege: für dein eigenes Lager und für einen Betreiber, der damit mehrere Auftraggeber bedient. Wie der Ablauf dazwischen konkret aussieht, beschreibt die WooCommerce Kommissionierung; die Sendungs- und Statuslogik des Shops steht in der offiziellen WooCommerce-Dokumentation zur Bestellverwaltung.
Den Ablauf im Detail beschreibt WooCommerce Kommissionierung; zur Bestandsmechanik siehe Bestellstatus & Lagerbestand.
Ja, seit Version 10.2 – zunächst als Beta und standardmäßig deaktiviert. Sie erlaubt mehrere Sendungen je Bestellung, Teilsendungen und Sendungsnummern.
Nein. Eine Sendung ist eine Dokumentation des Versands; die Bestandsführung hängt weiterhin am Bestellstatus.
Nein. Wir liefern die Software für dein eigenes Lager – oder für einen Dienstleister, der damit mehrere Auftraggeber bedient.
Das ist eine Rechnung aus Stückzahl, Lagerkosten und Personalkosten. Als Faustregel: Je höher die Stückzahl und je spezieller die Ware, desto eher lohnt sich das eigene Lager.
Ja. beeShip ersetzt sie nicht zwingend – der Unterschied ist, woher die Information kommt: aus dem Packvorgang statt aus einer Nacherfassung.
Nein. Die Anbindung läuft über die Standard-Schnittstelle; Theme und Plugins bleiben unverändert.
In der Demo gehen wir den Weg vom Bestelleingang bis zum Etikett durch – mit deinen Artikeln.