WooCommerce × beeShip

WooCommerce Versand — nicht Versandkosten, sondern Versandabwicklung.

Die meisten Anleitungen zum WooCommerce Versand handeln von Versandkosten, Versandklassen und Zonen. Das ist Checkout-Konfiguration. Hier geht es um den Teil danach: das Paket, das tatsächlich rausgeht.

Ablauf statt Preisregeln11 VersanddienstleisterDruck ohne KlickStatus zurück an den Shop
Zwei Themen, die gern verwechselt werden

Zweimal WooCommerce Versand, zwei verschiedene Themen.

Versandkosten

Was der Kunde zahlt

Zonen, Klassen, Preise nach Gewicht oder Warenkorbwert. Das regelt WooCommerce selbst, und es regelt es gut.

Versandabwicklung

Was im Lager passiert

Picken, packen, prüfen, Etikett erzeugen, Sendungsnummer zurückmelden. Davon ist im Shop nichts vorgesehen.

Die Brücke

Die Versandart

Was der Kunde im Checkout wählt, entscheidet später, welches Produkt beim Versanddienstleister angefordert wird.

WooCommerce Versand in zwei Bedeutungen: Preisregeln im Checkout und Abwicklung im Lager
Zwei Themen, ein Wort — Vor dem Kauf geht es um Zonen und Preise, nach dem Kauf um ein Paket. Die gewählte Versandart verbindet beides.
Der Ablauf am Packtisch

Vier Schritte, keine Handarbeit dazwischen.

1

Bestellung kommt an

Über die Standard-Schnittstelle, samt Positionen, Adresse, Versandart und Bestellstatus.

2

Picken und prüfen

Pickliste nach Lagerplatz sortiert, jede Entnahme gescannt, am Packtisch jede Position gegen die Bestellung geprüft.

3

Etikett entsteht automatisch

Mit deinem eigenen Vertrag beim Versanddienstleister. Lieferschein und bei Drittländern das Zolldokument drucken gleichzeitig mit.

4

Status und Nummer gehen zurück

Zehn der elf angebundenen Dienstleister melden Sendungsnummer und Status automatisch an WooCommerce zurück.

Vier Schritte vom Bestelleingang über den Scan bis zur zurückgemeldeten Sendungsnummer
Der Ablauf am Packtisch — Das Etikett entsteht erst, wenn alle Positionen gescannt sind – Gewicht und Verpackung sind dann bekannt, nicht geschätzt.
Elf Versanddienstleister, dein Vertrag

Kein Porto von uns.

BereichDienstleister
NationalDHL, DPD, GLS, Hermes, Deutsche Post
InternationalUPS, FedEx, EasyPost
DACHÖsterreichische Post
AggregatorenSendcloud, ShipStation
ZolldokumenteDHL, FedEx, UPS, EasyPost
Wie sich das zu deinen Plugins verhält

Kein Entweder-oder.

Der deutsche WooCommerce-Stack löst Labels und Tracking-Mails gut, und zwar meist kostenlos. Der Unterschied liegt nicht im Etikett, sondern darin, woraus es entsteht.

Mit Plugin

Etikett aus der Bestellung

Der Beleg wird erzeugt, sobald jemand ihn anfordert – unabhängig davon, was tatsächlich im Karton liegt.

Mit Lagerebene

Etikett aus dem Packvorgang

Das Label entsteht erst, wenn alle Positionen gescannt und bestätigt sind. Gewicht und Verpackung sind dann bekannt, nicht geschätzt.

In der Praxis

Beides nebeneinander

Viele Shops behalten ihren Plugin-Stack für Rechtstexte und Belege und verlagern nur die Abwicklung.

Was vorher stimmen muss

Drei Datenfelder entscheiden über den Druck.

Beim WooCommerce Versand scheitert selten die Schnittstelle. Es scheitern Stammdaten – und zwar immer an denselben drei Stellen.

Feld 1

Gewicht und Maße

Ohne Artikelgewicht schätzt jedes System, und jede Schätzung wird irgendwann nachberechnet. Kommt das Gewicht der Verpackung dazu, stimmt das Porto beim ersten Versuch. Das ist der schnellste Hebel gegen Nachberechnungen.

Feld 2

Vollständige Adresse

Fehlende Hausnummern, vertauschte Zeilen und leere Ländercodes sind die häufigste Ursache für abgelehnte Labels. Wer die Adresse vor dem Druck prüft, spart sich die Klärung nach dem Druck.

Feld 3

Zolldaten bei Drittländern

Zolltarifnummer, Ursprungsland und eine englische Exportbeschreibung gehören an den Artikel, nicht in den Kopf des Packers. Fehlt eines davon, entsteht kein Zolldokument – und die Sendung bleibt stehen.

Sind diese drei Felder gepflegt, läuft der WooCommerce Versand ohne Zwischenrufe: Etikett, Lieferschein und Zolldokument entstehen in einem Durchgang, und die Sendungsnummer geht von selbst an den Shop zurück. Was davor im Lager passiert, steht auf Kommissionierung; die Versandeinstellungen des Shops erklärt die offiziellen WooCommerce-Dokumentation zu Versandzonen.

Ein Wort noch zur Hardware: Es braucht keinen Maschinenpark. Ein Etikettendrucker für die Labels, ein A4-Drucker für Lieferschein und Zolldokument, dazu ein Scanner – das genügt für den gesamten WooCommerce Versand eines kleinen bis mittleren Lagers. Die Lager-App läuft auf handelsüblichen Android-Geräten, und der Packtisch selbst ist eine Seite im Browser. Wer viel scannt, wird mit einem MDE-Gerät oder einem Ringscanner schneller, braucht es aber nicht, um anzufangen. Entscheidend ist nicht die Ausstattung, sondern dass Etikett und Packvorgang zusammenhängen statt nebeneinanderher zu laufen.

Der Unterschied

Versand als Nacharbeit oder als Ablauf.

Nur mit Shop und Plugins

  • Label wird von Hand angefordert
  • Gewicht geschätzt
  • Kein Abgleich vor dem Druck
  • Ein Drucker für alles
  • Sendungsnummer wird nachgetragen

Mit beeShip

  • Label entsteht beim Abschließen
  • Gewicht aus Artikel plus Verpackung
  • Erst Scan, dann Label
  • Beleg­zuordnung je Mitarbeiter
  • Nummer geht automatisch zurück

Zum Zusammenspiel mit dem Plugin-Stack siehe Germanized erweitern.

Elf angebundene Versanddienstleister in vier Gruppen, zehn melden das Tracking selbst zurück
Dein Vertrag, dein Porto — beeShip verkauft kein Porto. Du hinterlegst deine Zugangsdaten und behältst deine Konditionen.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Ersetzt beeShip mein Versand-Plugin?

Nicht zwingend. Viele Shops behalten ihren Plugin-Stack für Rechtstexte und Belege und verlagern nur die Abwicklung ins Lager.

Nutze ich meine eigenen Versandverträge?

Ja. beeShip verkauft kein Porto. Du hinterlegst deine Zugangsdaten und behältst deine Konditionen.

Geht die Sendungsnummer zurück an WooCommerce?

Ja. Zehn der elf angebundenen Dienstleister melden Nummer und Status automatisch zurück.

Was ist mit Versandkosten und Zonen?

Die bleiben in WooCommerce. Daran ändert eine Lagerebene nichts – sie beginnt erst nach dem Checkout.

Werden Zolldokumente erzeugt?

Ja, bei Sendungen außerhalb der EU über DHL, FedEx, UPS und EasyPost – vorausgesetzt, Zolltarifnummer, Ursprungsland und Exportbeschreibung sind am Artikel gepflegt.

Brauche ich besondere Hardware?

Ein Etikettendrucker, ein A4-Drucker und ein Scanner reichen. Die Lager-App läuft auf handelsüblichen Android-Geräten.

Den Versand einmal durchspielen.

In der Demo packen wir eine deiner Bestellungen – vom Scan bis zum Etikett.

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