Die meisten Anleitungen zum WooCommerce Versand handeln von Versandkosten, Versandklassen und Zonen. Das ist Checkout-Konfiguration. Hier geht es um den Teil danach: das Paket, das tatsächlich rausgeht.
Zonen, Klassen, Preise nach Gewicht oder Warenkorbwert. Das regelt WooCommerce selbst, und es regelt es gut.
Picken, packen, prüfen, Etikett erzeugen, Sendungsnummer zurückmelden. Davon ist im Shop nichts vorgesehen.
Was der Kunde im Checkout wählt, entscheidet später, welches Produkt beim Versanddienstleister angefordert wird.
Über die Standard-Schnittstelle, samt Positionen, Adresse, Versandart und Bestellstatus.
Pickliste nach Lagerplatz sortiert, jede Entnahme gescannt, am Packtisch jede Position gegen die Bestellung geprüft.
Mit deinem eigenen Vertrag beim Versanddienstleister. Lieferschein und bei Drittländern das Zolldokument drucken gleichzeitig mit.
Zehn der elf angebundenen Dienstleister melden Sendungsnummer und Status automatisch an WooCommerce zurück.
| Bereich | Dienstleister |
|---|---|
| National | DHL, DPD, GLS, Hermes, Deutsche Post |
| International | UPS, FedEx, EasyPost |
| DACH | Österreichische Post |
| Aggregatoren | Sendcloud, ShipStation |
| Zolldokumente | DHL, FedEx, UPS, EasyPost |
Der deutsche WooCommerce-Stack löst Labels und Tracking-Mails gut, und zwar meist kostenlos. Der Unterschied liegt nicht im Etikett, sondern darin, woraus es entsteht.
Der Beleg wird erzeugt, sobald jemand ihn anfordert – unabhängig davon, was tatsächlich im Karton liegt.
Das Label entsteht erst, wenn alle Positionen gescannt und bestätigt sind. Gewicht und Verpackung sind dann bekannt, nicht geschätzt.
Viele Shops behalten ihren Plugin-Stack für Rechtstexte und Belege und verlagern nur die Abwicklung.
Beim WooCommerce Versand scheitert selten die Schnittstelle. Es scheitern Stammdaten – und zwar immer an denselben drei Stellen.
Ohne Artikelgewicht schätzt jedes System, und jede Schätzung wird irgendwann nachberechnet. Kommt das Gewicht der Verpackung dazu, stimmt das Porto beim ersten Versuch. Das ist der schnellste Hebel gegen Nachberechnungen.
Fehlende Hausnummern, vertauschte Zeilen und leere Ländercodes sind die häufigste Ursache für abgelehnte Labels. Wer die Adresse vor dem Druck prüft, spart sich die Klärung nach dem Druck.
Zolltarifnummer, Ursprungsland und eine englische Exportbeschreibung gehören an den Artikel, nicht in den Kopf des Packers. Fehlt eines davon, entsteht kein Zolldokument – und die Sendung bleibt stehen.
Sind diese drei Felder gepflegt, läuft der WooCommerce Versand ohne Zwischenrufe: Etikett, Lieferschein und Zolldokument entstehen in einem Durchgang, und die Sendungsnummer geht von selbst an den Shop zurück. Was davor im Lager passiert, steht auf Kommissionierung; die Versandeinstellungen des Shops erklärt die offiziellen WooCommerce-Dokumentation zu Versandzonen.
Ein Wort noch zur Hardware: Es braucht keinen Maschinenpark. Ein Etikettendrucker für die Labels, ein A4-Drucker für Lieferschein und Zolldokument, dazu ein Scanner – das genügt für den gesamten WooCommerce Versand eines kleinen bis mittleren Lagers. Die Lager-App läuft auf handelsüblichen Android-Geräten, und der Packtisch selbst ist eine Seite im Browser. Wer viel scannt, wird mit einem MDE-Gerät oder einem Ringscanner schneller, braucht es aber nicht, um anzufangen. Entscheidend ist nicht die Ausstattung, sondern dass Etikett und Packvorgang zusammenhängen statt nebeneinanderher zu laufen.
Zum Zusammenspiel mit dem Plugin-Stack siehe Germanized erweitern.
Nicht zwingend. Viele Shops behalten ihren Plugin-Stack für Rechtstexte und Belege und verlagern nur die Abwicklung ins Lager.
Ja. beeShip verkauft kein Porto. Du hinterlegst deine Zugangsdaten und behältst deine Konditionen.
Ja. Zehn der elf angebundenen Dienstleister melden Nummer und Status automatisch zurück.
Die bleiben in WooCommerce. Daran ändert eine Lagerebene nichts – sie beginnt erst nach dem Checkout.
Ja, bei Sendungen außerhalb der EU über DHL, FedEx, UPS und EasyPost – vorausgesetzt, Zolltarifnummer, Ursprungsland und Exportbeschreibung sind am Artikel gepflegt.
Ein Etikettendrucker, ein A4-Drucker und ein Scanner reichen. Die Lager-App läuft auf handelsüblichen Android-Geräten.
In der Demo packen wir eine deiner Bestellungen – vom Scan bis zum Etikett.