Shopware Versandetiketten drucken heißt in der Praxis erst einmal: In Shopware legst du Versandarten an, Preise und Lieferzeiten. Eine Verbindung zum Versanddienstleister ist damit nicht gemeint. Die Versandart kennt nur eine Tracking-URL-Vorlage, in die jemand die Nummer von Hand einträgt. Das Etikett entsteht woanders.
Das ist kein Mangel, sondern eine bewusste Grenze: Shopware regelt, was der Kunde im Checkout sieht und zahlt. Was danach im Lager passiert, ist ein anderer Vorgang.
Name, Position, Lieferzeit, Steuer, Preismatrizen nach Warenkorbwert, Gewicht, Anzahl oder Volumen – dazu Bedingungen und die Zuordnung zum Verkaufskanal.
Keine Verbindung zum Versanddienstleister, keine Etikettenerzeugung, keine Preisabfrage, kein Abruf der Sendungsnummer.
Die Versandart enthält eine Tracking-URL-Vorlage mit einem Platzhalter. Die Nummer selbst trägt jemand von Hand in die Bestellung ein.
Jede Position wird am Packtisch gegen die Shopware-Bestellung gescannt. Stimmt etwas nicht, lässt sich das Paket nicht abschließen.
Verpackung wird erfasst, das Gewicht steht fest, der Versanddienstleister wird mit deinem eigenen Vertrag angefragt.
Versandetikett auf den Etikettendrucker, Lieferschein auf den A4-Drucker, bei Sendungen außerhalb der EU das Zolldokument dazu.
Shopware bekommt die Sendungsnummer und den passenden Lieferstatus – ohne dass jemand tippt.
Scheitert der Druck, scheitert nicht die Bestellung. Findet beeShip keinen passenden Drucker, wird der Druck übersprungen und der Auftrag läuft weiter. Das Etikett existiert und lässt sich erneut drucken.
Du legst je Mitarbeiter fest, welcher Beleg auf welchem Gerät landet – optional abhängig vom Bestell-Tag.
| Beleg | Typischer Drucker | Wann |
|---|---|---|
| Versandetikett | Etikettendrucker | Sobald das Paket abgeschlossen ist |
| Lieferschein | A4 | Gleichzeitig, Layout frei gestaltbar |
| Exportdokument / CN23 | A4 | Automatisch außerhalb der EU |
| Rechnung | A4 | Aus der angebundenen Buchhaltung |
| Eigenes Dokument | frei wählbar | Eigene PDF-Vorlage, etwa ein Beipackzettel |
Der Standardfall. Der Drucker ist angebunden, der Auftrag geht direkt raus.
Für Drucker, die von außen nicht erreichbar sind. Ein kleines Programm im Lager holt die Aufträge ab.
Das PDF landet in einem FTP-, FTPS- oder SFTP-Ordner, für Systeme, die selbst abholen.
Bevor man das Thema Shopware Versandetiketten drucken an ein zweites System übergibt, lohnt ein Blick in die Shopware-Dokumentation zum Versand. Dort steht, was eine Versandart wirklich ist: Name, Position, Lieferzeit, Steuersatz, Preismatrizen nach Warenkorbwert, Gewicht, Anzahl oder Volumen, dazu Bedingungen und die Zuordnung zum Verkaufskanal.
Das ist viel – und es ist bewusst etwas anderes als eine Carrier-Anbindung. Kein Punkt dieser Liste erzeugt ein Label, fragt einen Preis beim Dienstleister ab oder holt eine Sendungsnummer. Genau deshalb taucht in Shopware-Projekten regelmäßig dieselbe Zwischenlösung auf: Das Paket wird im Portal des Versanddienstleisters noch einmal von Hand erfasst, die Nummer wandert per Zwischenablage zurück in die Bestellung. Das funktioniert, solange es wenige Pakete sind, und es ist die Stelle, an der bei vielen Paketen Fehler entstehen.
Der Unterschied liegt im Zeitpunkt. Ein Etikett, das im Portal erzeugt wird, entsteht aus dem, was jemand abtippt. Ein Etikett, das beim Abschließen des Pakets entsteht, kennt die gescannten Positionen, das gemessene Gewicht und die erfasste Verpackung. Damit stimmt nicht nur die Adresse, sondern auch das, was auf dem Zolldokument steht. Welche Dienstleister dabei zur Verfügung stehen, zeigt die Seite Schnittstellen.
Welche Dienstleister zur Verfügung stehen, steht auf Schnittstellen; zu DHL im Detail auf Shopware DHL Versand.
Shopware Versandetiketten drucken geht im Standard nicht: Shopware verwaltet Versandarten mit Preisen, Lieferzeiten und Regeln. Eine Anbindung an den Versanddienstleister, die ein Etikett erzeugt, ist darin nicht enthalten – die Versandart kennt nur eine Tracking-URL-Vorlage, in die die Nummer von Hand eingetragen wird.
Alle gängigen Etiketten- und A4-Drucker. Ist ein Gerät von außen nicht erreichbar, übernimmt die beeShip Printing App auf einem Rechner im Lager die Verbindung.
Ja. Die Zuordnung von Beleg zu Drucker wird je Benutzer gespeichert.
Ja. beeShip verkauft kein Porto. Du hinterlegst deine Zugangsdaten und behältst deine Konditionen.
Ja, sobald das Zielland außerhalb der EU liegt – vorausgesetzt Zolltarifnummer, Ursprungsland und Exportbeschreibung sind am Artikel gepflegt.
Ja, automatisch nach dem Druck, zusammen mit dem passenden Lieferstatus. Details auf der Seite Sendungsverfolgung & Lieferstatus.
In der Demo erzeugen wir ein echtes Etikett aus einer deiner Shopware-Bestellungen – inklusive Lieferschein.