Shopify Lagerbestand synchronisieren beginnt dort, wo die Ware liegt: im Lager. beeShip bucht jede Entnahme beim Scannen und schreibt den physischen Bestand nach Shopify zurück – in das Feld, das Shopify dafür vorgesehen hat.
Shopify führt zwei Zahlen: Auf Lager ist die physische Menge im Regal, Verfügbar ist das, was nach Abzug offener Bestellungen noch verkauft werden kann. Shopify rechnet diese Differenz selbst aus.
Wer den bereits um offene Aufträge reduzierten Wert als physischen Bestand zurückmeldet, bläht den Shopbestand genau um diese Aufträge auf. Der Shop verkauft Ware, die schon reserviert ist.
beeShip schreibt die tatsächliche Menge im Regal in das Feld Auf Lager und überlässt Shopify die Reservierungslogik. Jedes System macht das, was es am besten kann.
Keine doppelte Reservierung, kein Überverkauf, keine Korrekturläufe am Monatsende.
Die Lieferung wird gegen die Lieferantenbestellung gescannt und auf ihren Lagerplatz gebucht.
Der Scan am Lagerplatz ist die Buchung – nicht erst der Versand, nicht der Feierabend.
Bruch, Retourenprüfung und Klärfälle liegen getrennt und werden vom verkaufbaren Bestand abgezogen.
Erst wenn eine Rücksendung als verkaufsfähig eingestuft ist, steht sie wieder im Shop.
Der neue Bestand geht an den Standort deines Stores – bei mehreren Stores an jeden einzeln.
| Größe | Bedeutung | Geht an Shopify? |
|---|---|---|
| Physischer Bestand | Was tatsächlich im Regal liegt | Ja – als Auf Lager |
| Gesperrt | Bruch, Prüfung, Klärfall | Nein – wird vorher abgezogen |
| Reserviert | Auf offene Bestellungen verplant | Nein – das rechnet Shopify selbst |
| Stücklisten / Bundles | Aus Komponenten gebildet | Ja – als mögliche Bundle-Anzahl |
Wie das Picken abläuft, steht auf Kommissionierung & Scanner; zur Rückführung von Retouren siehe Shopify Retouren.
Wer den Shopify Lagerbestand synchronisieren will, muss vor allem eine Frage richtig beantworten: Welche Zahl geht in welches Feld?
beeShip schreibt den physischen Bestand – also das, was tatsächlich im Regal liegt – in das Feld „Auf Lager“ und überlässt Shopify die Reservierungslogik. Shopify zieht die offenen Bestellungen davon ab und zeigt daraus „Verfügbar“ an. Wer stattdessen den bereits reduzierten, verfügbaren Wert als physischen Bestand zurückschreibt, meldet eine Zahl, in der dieselben offenen Aufträge schon stecken – sie werden ein zweites Mal verrechnet, und der Shopbestand stimmt nicht mehr. Was die beiden Werte in Shopify bedeuten, beschreibt die Shopify-Hilfe zu Lagerbeständen.
Der zweite Punkt ist der Zeitpunkt. Gebucht wird beim Scan im Regal, beim Wareneingang und nach der Retourenprüfung – nicht in einem nächtlichen Sammellauf. Gesperrte Ware aus Bruch, Prüfung und Klärfällen zählt dabei nicht zum verkaufbaren Bestand, und Bundles werden in ihre Komponenten aufgelöst, gemeldet wird die mögliche Bundle-Anzahl. Einzelne Artikel, die du selbst steuerst, lassen sich von der Rückmeldung ausnehmen. Wie die Entnahme im Lager entsteht, zeigt Kommissionierung & Scanner.
Auf Lager – also den physischen Bestand. Die Verrechnung offener Bestellungen macht Shopify selbst. Würde man stattdessen den verfügbaren Wert zurückschreiben, würde der Shopbestand um genau diese Bestellungen zu hoch stehen.
Bestandsänderungen werden gemeldet, sobald sie entstehen – beim Picken, beim Wareneingang und nach der Retourenprüfung. Kein nächtlicher Sammellauf.
Ja. Was im Sperrlager liegt – Bruch, Retouren in Prüfung, Klärfälle – zählt nicht zum verkaufbaren Bestand.
Ja. Der Bestand wird dem hinterlegten Standort deines Stores zugeschrieben; bei mehreren Stores bekommt jeder seinen eigenen Wert.
Ein Bundle wird in seine Komponenten aufgelöst. Der Bestand hängt an den Einzelartikeln, gemeldet wird, wie viele Bundles sich daraus bilden lassen.
Ja. Artikel, die du selbst steuerst – etwa Dienstleistungen oder Dropshipping-Positionen – können von der Rückmeldung ausgenommen werden.
Dafür gibt es die Zählung im laufenden Betrieb: einzelne Lagerplätze zählen, Differenz buchen, weiterarbeiten.
Wir zeigen dir in der Demo, wie eine Entnahme durch das System läuft – vom Scan im Regal bis zur Zahl in deinem Shop.