Billbee Chargen und MHD gehören zusammen, sobald du mit Lebensmitteln, Kosmetik, Nahrungsergänzung oder Tierfutter handelst. Wer mit Haltbarkeit oder Chargen arbeitet, braucht mehr als eine Bestandszahl: beeShip führt jede Einheit mit Charge, Mindesthaltbarkeitsdatum und bei Bedarf Seriennummer.
Im Ernstfall musst du innerhalb von Stunden sagen können, in welchen Bestellungen eine bestimmte Charge steckte. Eine Bestandszahl hilft dabei nicht.
Ware, die abläuft, ist Geld, das verfällt. Ohne MHD im System fällt es beim Picken auf – also zu spät.
Wenn derselbe Artikel mit drei Haltbarkeiten im Regal liegt, darf die Entscheidung nicht dem Zufall überlassen bleiben.
Am Artikel legst du fest, ob er chargenpflichtig ist, ein MHD braucht oder eine Seriennummer führt. Nur diese Artikel fragen später nach.
Beim Einbuchen werden Charge und MHD erfasst. Ab diesem Moment ist jede Einheit im Lager identifizierbar, nicht nur gezählt.
Beim Picken wird die Einheit mit der kürzesten Restlaufzeit zuerst vorgeschlagen – ältere Ware geht zuerst raus.
Welche Charge in welche Bestellung ging, bleibt dokumentiert. Das ist die Grundlage für jede Rückverfolgung.
Eine eigene Übersicht zeigt, was bereits abgelaufen ist und was in einer Woche, in vier Wochen oder in einem frei wählbaren Zeitraum abläuft.
| Kennzeichen | Wird erfasst | Wofür du es brauchst |
|---|---|---|
| Chargenpflicht | Chargennummer je Einheit | Rückverfolgbarkeit, Rückrufe, Lieferantenreklamation |
| MHD-Pflicht | Mindesthaltbarkeitsdatum je Einheit | Ablaufkontrolle, ältere Ware zuerst ausliefern |
| Seriennummer | Seriennummer je Stück | Garantie, Gewährleistung, hochwertige Einzelstücke |
Die MHD-Übersicht filtert deinen Bestand nach Restlaufzeit – bereits abgelaufen, in einer Woche, in zwei, drei oder vier Wochen oder in einem selbst gewählten Zeitraum, wahlweise eingeschränkt auf einen Lagerbereich.
Vier Wochen Vorlauf reichen für eine Aktion, einen Bundle-Verkauf oder ein Gespräch mit dem Lieferanten. Vier Tage reichen nicht.
Die Übersicht lässt sich auf einen Lagerbereich eingrenzen – praktisch, wenn nur ein Teil des Sortiments haltbarkeitskritisch ist.
Was abgelaufen ist, gehört ins Sperrlager und nicht mehr in den verkaufbaren Bestand.
Billbee steuert dabei weiter deine Kanäle und Aufträge. Noch kein Billbee? Billbee ansehen
Charge und Haltbarkeit entstehen nicht von selbst. Drei Einstellungen entscheiden, wie viel im Alltag überhaupt abgefragt wird.
Chargenpflicht, MHD-Pflicht und Seriennummer schaltest du je Artikel ein. Alle anderen Artikel buchen weiter wie bisher, ohne zusätzliche Eingabe.
Wird die Charge beim Einbuchen nicht erfasst, lässt sie sich später nicht mehr sauber zuordnen. Der Wareneingang ist der einzige richtige Moment dafür.
Vier Wochen Restlaufzeit reichen für eine Aktion, einen Bundle-Verkauf oder ein Gespräch mit dem Lieferanten. Vier Tage reichen nicht.
Beim Picken schlägt beeShip die Einheit mit der kürzesten Restlaufzeit zuerst vor, damit ältere Ware zuerst rausgeht. Welche Charge in welche Bestellung ging, bleibt dokumentiert — das ist im Rückruffall der Unterschied zwischen einer gezielten Liste und einer Rundmail an alle Kunden. So bleiben Billbee Chargen und MHD über den gesamten Weg der Ware nachvollziehbar, vom Wareneingang bis in das Paket.
Wie die Artikelstammdaten auf der Auftragsseite gepflegt werden, zeigt das Billbee Hilfecenter. Wie Charge und Haltbarkeit beim Zählen mitlaufen, steht unter Inventur im laufenden Betrieb.
Nein, und das solltest du auch nicht. Charge, MHD und Seriennummer werden je Artikel eingeschaltet. Nur gekennzeichnete Artikel fragen im Wareneingang und beim Picken danach.
Ja. Beim Picken wird die Einheit mit dem frühesten Mindesthaltbarkeitsdatum zuerst vorgeschlagen.
Ja. Die MHD-Übersicht zeigt abgelaufene Ware und Ware mit einer Restlaufzeit von einer bis vier Wochen oder einem frei gewählten Zeitraum.
Ja. Es bleibt dokumentiert, welche Einheit in welche Bestellung ging – die Grundlage für eine gezielte Rückrufaktion statt einer pauschalen.
Ja. Beim Zählen werden Chargennummer und MHD mit erfasst, nicht nur die Stückzahl.
Sie gehört ins Sperrlager und wird damit vom verkaufbaren Bestand abgezogen. Verkauft werden kann sie nicht mehr.
Ja. Seriennummerpflichtige Artikel werden stückweise erfasst, sodass später nachvollziehbar ist, welches Exemplar an welchen Kunden ging.
In der Demo buchen wir eine Charge ein, picken sie und zeigen dir die Übersicht der ablaufenden Ware.