DHL Versand international: Zoll, CN23 und Exportpapiere im Griff

Exporttag im Lager: Welche Zollpapiere DHL Versand international in Nicht-EU-Länder braucht, warum HS-Code und Ursprungsland an den Artikel gehören und wie CN23 und Export-Dokument aus dem WMS kommen.

DHL Versand international mit Zoll, CN23 und Exportpapieren direkt aus dem Lagerverwaltungssystem
Inhaltsverzeichnis
  1. Der Exporttag beginnt: Bestellungen kommen rein
  2. Kommissionieren: Auslandssendungen früh markieren
  3. Packen: CN22, CN23 und die Exportpapiere
  4. Versand: DHL International und der Vertrag
  5. Teillieferungen bei Auslandsaufträgen
  6. Retouren und Tagesabschluss
  7. Vorher / Nachher: Was sich mit einem WMS ändert
  8. DHL Versand international mit beeShip
  9. Was du mitnehmen kannst
  10. Häufige Fragen zu DHL Versand international
Kurz erklärt

DHL Versand international umfasst Paketsendungen mit DHL ins Ausland. Bei Zielen außerhalb der EU sind Zolldaten wie HS-Code, Ursprungsland und Warenbeschreibung sowie Zollinhaltserklärung (CN23) oder Handelsrechnung nötig, damit die Sendung verzollt werden kann.

Auch genannt: DHL Paket International, DHL Auslandsversand, DHL Versand Ausland
Das Wichtigste in Kürze
  • Internationaler Versand scheitert selten am Label, sondern an fehlenden Zolldaten: HS-Code, Ursprungsland und Exportbeschreibung müssen am Artikel hinterlegt sein.
  • CN-Formular und Export-Dokument lassen sich aus dem WMS erzeugen – vorausgesetzt, die Stammdaten stimmen. Den Hinweis auf eine Auslandssendung zeigt der Packtisch in beeShip selbst an.
  • Teillieferungen bei Auslandsaufträgen brauchen einen klaren Paketinhalt, sonst wird die Zollanmeldung zum Ratespiel.

DHL Versand international beginnt nicht am Label, sondern bei den Daten. Ein Beispiel: Montag, 7:30 Uhr, Exporttag. Auf dem Monitor stapeln sich Bestellungen in die Schweiz, nach Norwegen, Großbritannien und in die USA. Die Kollegin am Packtisch greift zur ersten Sendung, druckt das DHL-Label – und stutzt. „Wo ist der HS-Code? Und was trage ich als Exportbeschreibung ein?“ Genau hier beginnt der Teil des internationalen Versands, der in keinem Shop-Checkout sichtbar ist.

Die Szene ist ein Beispiel – keine echte Firma, aber sie dürfte vielen Händlern bekannt vorkommen. DHL Versand international in Länder außerhalb der EU ist mehr als ein Label mit Auslandsadresse. Es ist ein Datenproblem: Zolltarifnummer, Ursprungsland, Warenwert, Exportbeschreibung. Fehlt eines davon, hängt die Sendung – im schlimmsten Fall beim Zoll, im besten Fall in der Nachbearbeitung.

In diesem Beitrag gehen wir den Exporttag einmal von vorne durch: von der eingehenden Bestellung bis zum Tagesabschluss. Und wir schauen, an welchen Stellen ein Lagerverwaltungssystem wie beeShip die Handarbeit rausnimmt – und wo du trotzdem hinschauen musst.

Der Exporttag beginnt: Bestellungen kommen rein

Der erste Stolperstein liegt nicht am Packtisch, sondern im Shop. Internationale Bestellungen bringen Felder mit, die im Inlandsgeschäft keine Rolle spielen: Zolltarifnummer (HS-Code), Ursprungsland, Gewicht, Warenwert und eine verständliche Warenbeschreibung. Stehen diese Angaben nicht am Artikel, muss sie jemand manuell nachtragen – und das mitten im Tagesgeschäft.

Typische Fehler, die wir bei Händlern oft sehen:

  • HS-Code fehlt oder ist veraltet. Zolltarifnummern werden regelmäßig überarbeitet. Einmal eingetragen, nie geprüft – das rächt sich.
  • Ursprungsland ist falsch. Das Land, aus dem dein Lieferant liefert, ist nicht automatisch das Ursprungsland. Maßgeblich ist, wo die Ware hergestellt bzw. zuletzt wesentlich be- oder verarbeitet wurde.
  • Exportbeschreibung ist zu vage. „Kleidung“ oder „Geschenk“ reicht dem Zoll nicht. Es braucht eine genaue Warenbezeichnung – laut DHL auf Englisch oder in der Landessprache des Ziellands.
  • Gewicht stimmt nicht. Ohne korrektes Gewicht keine saubere Zollanmeldung.

Die gute Nachricht: Diese Daten gehören einmal gepflegt – am Artikel, nicht pro Bestellung. In beeShip hinterlegst du Zolltarifnummer, Ursprungsland und Exportbeschreibung am Artikel. Aus Shopify kann die Exportbeschreibung über das Metafeld custom.exportdescription kommen, aus Magento 2 und Odoo übernimmt beeShip Zolldaten wie HS-Code und Ursprungsland beim Artikelimport. Einmal hinterlegt, stehen sie für jede Auslandssendung bereit.

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Stammdaten sind die halbe Miete

Wer HS-Code, Ursprungsland und Exportbeschreibung sauber am Artikel pflegt, spart sich am Packtisch die Sucherei. Das ist kein Zollwissen, das ist Datenpflege.

Kommissionieren: Auslandssendungen früh markieren

Weiter im Tagesablauf. Die Bestellungen sind importiert, jetzt geht es ans Kommissionieren. Hier entscheidet sich, ob der Packtisch später ins Schwimmen kommt. Denn eine Auslandssendung braucht andere Papiere als eine Inlandssendung – und wer das erst beim Verpacken merkt, sucht.

Was hilft: Auslandssendungen klar erkennbar machen. In beeShip erkennt der Packtisch Auslandssendungen selbst und zeigt einen roten Hinweis. Das klingt nach einem kleinen Detail, hilft im Alltag aber sehr: Dein Team sieht sofort, dass Zollpapiere dazugehören, und muss sich nicht merken, für welches Land was gilt. Wer schon beim Import trennen will, setzt eine Tag-Regel nach Zielland – dann landen Exportaufträge auf einer eigenen Pickliste.

Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die Bestellpositionen. Ist alles auf Lager? Oder muss eine Teillieferung geplant werden? Bei Auslandsaufträgen ist das besonders heikel, weil jede Teilsendung eigene, zum Inhalt passende Zollpapiere braucht.

Packen: CN22, CN23 und die Exportpapiere

Jetzt wird es konkret. Am Packtisch liegen die Artikel, das Label wird gedruckt – und mit ihm die Zollpapiere. Für DHL Paket International in Nicht-EU-Länder nennt DHL auf seiner Seite mit den Zollinformationen für Geschäftskunden diese Unterlagen:

DokumentWann nötigWas drinsteht
Zollinhaltserklärung (CN22 oder CN23)Bei jeder Sendung in ein Nicht-EU-Land; welche Form, hängt von Wert und Produkt abWarenbeschreibung, Menge, Gewicht, Wert, Ursprungsland, bei CN23 je Position mit HS-Code
HandelsrechnungBei gewerblichen Sendungen, laut DHL in zweifacher AusführungAbsender, Empfänger, Positionen, Warenwerte, ggf. Lieferbedingung und Ursprungsnachweis
Ausfuhranmeldung (elektronisch, ATLAS)Wenn der Warenwert über 1.000 Euro liegt – auch bei einer Serie gleichartiger Pakete, die zusammen darüber liegenWird beim Zoll elektronisch abgegeben; das Paket braucht dann ein Ausfuhrbegleitdokument
Elektronische ZolldatenLaut DHL vor der EinlieferungSendungs- und Zollinhaltsdaten digital an DHL

Der entscheidende Punkt: Diese Dokumente sollten nicht per Hand ausgefüllt werden. In beeShip kommen Export-Dokument und CN-Formular aus den Zolldaten des Auftrags und werden beim Packen zusammen mit Lieferschein und Versandlabel gedruckt – über eine Drucker-Zuordnung für den Dokumenttyp „Export Dokument“. Voraussetzung ist, dass Zolltarifnummer, Ursprungsland und Exportbeschreibung am Artikel gepflegt sind. Fehlt etwas, merkt man das spätestens hier. Die Ausfuhranmeldung im ATLAS-Verfahren erledigst du bei Bedarf weiterhin selbst oder über einen Dienstleister.

Ein weiterer Stolperstein: der Paketinhalt. Bei einer normalen Sendung ist klar, was drin ist. Bei einer Teillieferung nicht unbedingt. Wer nur einen Teil der Bestellung verschickt, muss den tatsächlichen Paketinhalt in der Zollanmeldung abbilden – sonst stimmen Warenwert und Positionen nicht mit dem überein, was tatsächlich im Karton liegt.

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Tipp aus der Praxis

Druck die Zollpapiere nie auf Vorrat. Jede Sendung braucht ihre eigenen Dokumente mit dem tatsächlichen Inhalt. Und Vorsicht beim Aufteilen: Eine Sendung über 1.000 Euro wird nicht dadurch anmeldefrei, dass du sie auf mehrere Pakete verteilst.

Versand: DHL International und der Vertrag

Das Label ist gedruckt, die Papiere liegen dabei. Jetzt geht die Sendung raus. DHL Versand international läuft dabei über deinen DHL-Geschäftskundenvertrag – die verfügbaren Produkte und Services hängen von diesem Vertrag ab und können sich ändern. In beeShip trägst du dafür die EKP-Nummer und den Teilnahme-Code für International separat ein. Eine Versandregel wie „Zielland ist nicht DE“ kann das passende Versandprodukt automatisch setzen.

Was am Packtisch zählt: Der Ablauf soll sich so anfühlen wie bei einer Inlandssendung. Scannen, Label drucken, Papiere beilegen, fertig. Die Zusatzarbeit für den Export steckt in den Stammdaten, die schon da sind.

Genau hier setzt beeShip an. Die DHL-Integration erstellt Etiketten für Standard-, Express- und internationale Sendungen mit deinem DHL-Vertrag. Die Zolldokumente kommen aus denselben Stammdaten. Du scannst die Artikel, druckst das Label – und die Papiere für den Export kommen mit.

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Teillieferungen bei Auslandsaufträgen

Kommen wir zum kniffligsten Teil. Beispiel: Eine Bestellung nach Norwegen enthält drei Artikel, einer ist nicht auf Lager. Was tun? Den ganzen Auftrag parken? Oder teilversenden und den Rest später schicken?

Mit der Teillieferung in beeShip versendest du genau das, was du tatsächlich gepackt hast. Der Ablauf: Du scannst die Artikel, die ins Paket kommen, scannst dann den Barcode sendproducts, und beeShip erzeugt ein Versandlabel für genau diese Artikel. Der Rest der Bestellung bleibt offen und wartet auf das nächste Paket.

Für den internationalen Versand ist das aus zwei Gründen relevant:

  1. Der Paketinhalt muss stimmen. Die Zollinhaltserklärung bezieht sich auf das, was tatsächlich im Karton liegt. Bei einer Teillieferung berechnet beeShip das Gewicht aus den gepackten Artikeln plus Verpackung, und auf CN22/CN23 wird nur deklariert, was wirklich im Paket ist.
  2. Der Auftrag bleibt nachvollziehbar. Die Bestellung bekommt den Status „teillieferung (partial delivery)“. Bei jeder Position steht, wie viel schon raus ist – zum Beispiel 4 / 10. Sobald das letzte fehlende Stück versendet wurde, wechselt der Auftrag automatisch auf „versendet (shipped)“.

Die Versand-Historie merkt sich für jede Bestellung, welcher Artikel mit welchem Paket rausgegangen ist – mit Versanddienstleister, Sendungsnummer, Mitarbeiter und Zeitpunkt. Bei Rückfragen von Kunden oder Zoll hast du die Antwort schnell zur Hand.

Wichtig: Der Button „Auftrag verlassen“ springt erst dann zum nächsten Auftrag, wenn du ihn klickst. Nach einer Teillieferung bleibt der Auftrag offen auf dem Bildschirm – praktisch, wenn du direkt das nächste Paket für dieselbe Bestellung packen willst.

Teillieferung bei DHL Versand international: sendproducts-Barcode am Packtisch scannen
Teillieferung ohne Handarbeit – Nur die gescannten Artikel gehen ins Paket – der Rest bleibt offen und wartet auf das nächste Paket.

Retouren und Tagesabschluss

Der Exporttag neigt sich dem Ende zu. Die Pakete sind raus, die Zolldokumente abgelegt. Jetzt kommt der Teil, der oft vergessen wird: Retouren und Tagesabschluss.

Bei internationalen Sendungen ist die Retoure komplexer als im Inland. Auch die Rücksendung aus einem Nicht-EU-Land braucht Zollpapiere, und damit für deine eigene Ware bei der Wiedereinfuhr keine Abgaben anfallen, muss die Rückware sauber nachgewiesen werden. Kläre den Ablauf vorab mit DHL oder deiner Zollberatung. Gut zu wissen: Das automatische DHL-Retourenlabel per Tag funktioniert in beeShip für innerdeutsche Sendungen. Im Lager erfasst du die Retoure in beeShip, prüfst jeden Artikel und buchst ihn zurück oder als Ausschuss.

Ein sauberer Tagesabschluss bedeutet: Alle Auslandssendungen sind erfasst, alle Teillieferungen sind sichtbar, alle offenen Aufträge sind bekannt. Der Tagesabschluss in beeShip listet alle versendeten Sendungen mit Carrier, Produkt und Tracking-Nummer, exportierbar als CSV oder PDF. In der Bestellübersicht filterst du nach dem Status „teillieferung (partial delivery)“ und siehst sofort, welche Aufträge noch nicht komplett raus sind. Das ist die Grundlage für den nächsten Exporttag.

Vorher / Nachher: Was sich mit einem WMS ändert

Schauen wir auf den Unterschied – ohne Zahlen, rein am Ablauf:

VorherNachher
HS-Code wird pro Sendung gesucht oder geschätztHS-Code ist am Artikel hinterlegt und steht automatisch bereit
CN23 wird per Hand ausgefülltCN-Formular und Export-Dokument kommen aus dem WMS
Auslandssendung wird übersehenPacktisch zeigt einen roten Hinweis bei Auslandssendungen
Teillieferung ist ein Sonderfall, der manuell gelöst wirdTeillieferung ist ein Scan-Befehl: sendproducts
Offene Aufträge werden auf einem Zettel notiertOffene Teillieferungen sind filterbar nach Status

„Internationaler Versand ist kein Zollproblem. Es ist ein Datenproblem. Wer die Stammdaten sauber hält, hat am Packtisch Ruhe.“

Team beeShip

DHL Versand international mit beeShip

beeShip ist eine Cloud-Lagerverwaltung (WMS) für Onlinehändler und Fulfiller. Für den internationalen Versand heißt das konkret:

  • Shop-Anbindung: beeShip importiert Bestellungen und Artikel aus deinem Shop – zum Beispiel aus Shopify, WooCommerce, Shopware 6, Magento 2, Gambio oder Odoo. Bei Magento 2 und Odoo kommen Zolldaten beim Artikelimport mit.
  • Artikel-Stammdaten: HS-Code, Ursprungsland und Exportbeschreibung werden am Artikel gepflegt. Aus Shopify kann die Exportbeschreibung über das Metafeld custom.exportdescription kommen.
  • Packtisch: Ein roter Hinweis zeigt Auslandssendungen. Dein Team sieht sofort, dass Zolldokumente dazugehören.
  • Dokumente: CN-Formular und Export-Dokument kommen aus beeShip – auf Basis der hinterlegten Zolldaten – und werden beim Packen automatisch mitgedruckt.
  • DHL-Integration: Etiketten mit deinem DHL-Geschäftskundenvertrag (EKP und Teilnahme International). Mehrere Konfigurationen, etwa pro Lager oder Marke, sind möglich. Die verfügbaren Produkte hängen vom Vertrag ab.
  • Teillieferung: Mit dem Barcode sendproducts versendest du genau die gescannten Artikel. Der Rest bleibt offen, der Auftrag behält den Status „teillieferung (partial delivery)“.

Gut zu wissen: beeShip stellt die richtigen Daten an der richtigen Stelle bereit. Die Verantwortung für korrekte Zollangaben und eine nötige Ausfuhranmeldung bleibt beim Händler. Wer zusätzlich UPS nutzt: Dort erstellt beeShip für Nicht-EU-Sendungen automatisch die Handelsrechnung, mit Incoterms DAP oder DDP.

Für Händler, die Billbee nutzen: Billbee und beeShip ergänzen sich gut. Bestellungen aus all deinen Billbee-Kanälen laufen in beeShip als Lager zusammen, Pick, Pack und Versandpapiere passieren dort.

Was du mitnehmen kannst

Zum Mitnehmen
  • Internationaler Versand ist ein Datenproblem: HS-Code, Ursprungsland und Exportbeschreibung gehören an den Artikel – einmal gepflegt, immer verfügbar.
  • CN-Formular und Export-Dokument lassen sich aus dem WMS erzeugen, wenn die Stammdaten stimmen. Ab einem Warenwert über 1.000 Euro kommt die elektronische Ausfuhranmeldung dazu.
  • Teillieferungen bei Auslandsaufträgen brauchen einen sauberen Paketinhalt – mit dem Scan-Befehl sendproducts stehen nur die gepackten Artikel auf Label und Papieren.

Der Exporttag muss kein Chaos-Tag sein. Mit sauberen Stammdaten, klaren Hinweisen am Packtisch und einem WMS, das die Dokumente aus den Daten erzeugt, wird der internationale Versand planbar. Und wenn doch mal etwas hakt: Die Versand-Historie zeigt dir, welches Paket wann mit welchem Inhalt rausgegangen ist.

Für tiefergehende Informationen schau dir unsere Seiten zur DHL-Integration in der Versandsoftware, zum internationalen Versand mit Shopify und Zoll und zur Teillieferung an.

Häufige Fragen zu DHL Versand international

Was ist der Unterschied zwischen CN22 und CN23?

CN22 ist die vereinfachte Zollinhaltserklärung für kleinere Sendungen mit geringerem Wert. CN23 ist die ausführliche Variante mit detaillierter Positionsliste – inklusive HS-Code, Gewicht und Wert pro Position. Welche Form nötig ist, hängt vom Sendungswert und vom Versandprodukt ab; die genauen Vorgaben findest du bei DHL. Die Schwellen können sich ändern.

Woher bekomme ich den HS-Code für meine Artikel?

Der HS-Code (Harmonized System Code) ist eine internationale Zolltarifnummer. Du findest ihn über den Zolltarif deines Landes oder über Datenbanken der Zollbehörden. Für die Ausfuhr aus Deutschland nutzt du die achtstellige Warennummer, die du im Elektronischen Zolltarif (EZT-online) des Zolls recherchierst; die ersten sechs Stellen entsprechen dem internationalen HS-Code. Prüf die Codes regelmäßig, weil sich der Zolltarif ändert. Im Zweifel hilft eine Zollberatung.

Kann ich eine Auslandsbestellung in mehreren Paketen versenden?

Ja, mit der Teillieferung. Du scannst die Artikel, die ins Paket kommen, scannst den Barcode sendproducts, und beeShip erzeugt ein Label für genau diese Artikel. Der Rest bleibt offen. Auf CN22/CN23 wird nur deklariert, was tatsächlich im Paket liegt – jede Teilsendung bekommt ihre eigenen Papiere.

Was passiert, wenn Zolldaten am Artikel fehlen?

Dann fehlen sie auch auf dem Zolldokument. Das kann dazu führen, dass die Sendung beim Zoll hängt oder nachbearbeitet werden muss. Deshalb ist es wichtig, HS-Code, Ursprungsland und Exportbeschreibung einmal sauber am Artikel zu pflegen – nicht erst am Packtisch.

Ersetzt beeShip die Zollanmeldung?

Nein. beeShip erzeugt CN-Formular und Export-Dokument auf Basis der hinterlegten Daten und vereinfacht den Ablauf am Packtisch. Eine nötige elektronische Ausfuhranmeldung (ab einem Warenwert über 1.000 Euro) gibst du weiterhin selbst oder über einen Dienstleister ab. Die Verantwortung für korrekte Zollangaben bleibt beim Händler.

Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Zollvorgaben, Schwellenwerte und Carrier-Bedingungen können sich ändern – prüf die aktuellen Angaben beim Zoll und bei DHL.

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